General

  • Abschlussparty in Canggu

  • Degi zu Besuch

  • Party Villa Oasis - Besuch Coco&Chris - Nusa Lembongan

  • 24.5.

  • 23.5.

  • 19.-22.5.

  • 17.-19.5.

  • 14.-17.5.

  • 10.-14.5.

  • 9.-10.5.

  • North of Bali

    Gestern haben wir mal wieder einen Tagesausflug mit unserem Fahrer Made unternommen. Ziel war der Norden von Bali. Über Sanur ging es zunächst nach Ubud, wo meine Eltern sich ein paar Andenken gekauft haben. Im Anschluss ging es dann zum Vulkan Batur, wo man von dem gegenüberliegenden Berg in einer Höhe von 1600m eine Atemberaubende Aussicht auf das Tal, den Vulkan und den benachbarten See hat. Dort haben wir kurz zu Mittag gegessen und sind dann weiter zu den heissen Thermen gefahren und sind ein wenig schwimmen gegangen. "Das öffnet einem so richtig die Poren" :-)

    Von dort aus sind wir noch zu einem kleinen Strand mit schwarzen Sand, leider weiß ich auch nicht mehr genau, wo dieser war. Und dann sind wir noch nach Bedugul und haben uns dort einen Tempel angeguckt, der auf dem Bratan-See liegt. Auch wirklich sehr schön. Abends in der Villa haben Jenny und ich uns dann vom Warung gegenüber noch was zu Essen geholt und haben noch eine DVD geguckt, bevor ich dann ins Bett gegangen bin.

  • Turtle Island/ Uluwatu/ Jimbaran

    Am Samstag hatten meine Eltern sich wieder einen Fahrer gemietet und wir wollten ein wenig die Insel erkunden. Eigentlich war geplant morgens nach Uluwatu zu fahren und auf dem Rückweg nach Dreamland und dort einen Strandtag zu verbringen. Leider bin ich irgendwo auf dem Weg nach Dreamland runter in einen Nagel gefahren und hatte somit einen Platten. Zum Glück gab es 100m weiter eine kleine Werkstatt, in der Oma und Opa mir dann innerhalb von einer halben Stunde für keine 10€ meinen Reifen repariert haben. Das war natürlich ein gelungener Start für unsere Tour, aber wir haben es alle locker genommen und ein bisschen lustig war es ja auch. Bei diesem kleinen Stop haben wir uns dann überlegt, einen kleine Abstecher nach Nusa Dua zu machen und dort mit einem Glassbodenboot nach Turtle Island zu fahren und dort etwas zu schnorcheln. Leider sind wir dabei mal so richtig schön auf die Nase gefallen. Turtle Island hieß nämlich nicht, dass man dort mit Schildkröten schwimmen kann oder sie dort beobachten kann, sondern dass man mit einem kleinen Boot auf die Insel gebracht wird, wo man dann in einen kleinen Möchtegern-Zoo kommt, wo Schildkröten in einem großen Käfig oder in kleinen Becken gehalten werden. Dazu gab es dann noch einen Python, dem man den Mund zugebunden hat, eine Eule, ein Adler, zwei Warane, die in viel zu kleinen Käfigen gehalten wurden und zwei Affen, die mit einer 1m-langen Kette einfach an Pflog gebunden waren. Das ist schon echt traurig so etwas zu sehen. Die Stimmung war zumindest erstmal im Keller, was der Betreiber des Zoos auch mal direkt zu spüren bekommen hat. Wir sind dann auch relativ schnell wieder von der Insel weg und zum Schnorcheln gefahren. Danach ging es dann weiter zum Tempel nach Uluwatu, in dem auch wieder viele Affen zu Hause sind. Bevor wir den Tempel betreten haben, mussten wir uns allerdings noch etwas preparieren und alle losen Gegenstände vom Körper entfernen. Die Affen in dem Tempel sind nämlich die grössten Taschendiebe, die es wohl auf der ganzen Insel gibt. Die anderen Touristen wussten dies wohl leider nicht, was sehr zu unserer Belustigung beigetragen hat. Kappen, Brillen, Ohrringe und Haarreifen/-gummis sind sehr beliebte Beute-Objekte. Und besonders lustig ist es dann, wenn die Leute versuchen ihre Sachen von den Affen wiederzubekommen. Manchmal klappt es, wenn man ihnen etwas zu Essen hinwirft, dann verlieren sie meist das Interesse an dem gerade gestohlenen Objekt. Der Tempel ist direkt an einer Steilküste gelegen und die Aussicht, die sich einem von dort bietet ist einfach nur der Hammer. Von oben kann man dann sehr schön die Welle beobachten, die sich an diesem Tag ganz klar abgezeichnet hat und richtig gelaufen ist. Einziges Mankko war das Riff, auf dem ich wahrscheinlich gelandet wäre :-)

    Nach Uluwatu haben wir uns dann beeilt um noch schnell nach Jimbaran zu kommen und dort in einem Fischrestaurant den Sonnenuntergang zu geniessen. Das ist der gleiche Strand, an dem wir schon unsere Welcome-Party gefeiert haben. Zunächst konnten wir uns unser Essen vorne an der Küche direkt aussuchen und bestimmen, wieviel Fisch wir wollten, bevor eine 4-köpfige Band dann direkt vor unserem Tisch für uns gespielt hat. Das hat wollen allen Beteiligten sehr gut gefallen und die Band war richtig gut. Nach diesem richtig schönen Dinner sind wir dann nach Hause und beim DVD-gucken eingeschlafen.

  • letzte Woche

    Letztes Wochenende musste ich nochmal mein Knie schonen bevor ich dann am Montag endlich wieder in die Wellen konnte. Abends hab ich dann meine Eltern vom Flughafen abgeholt und nach dem Einchecken im Hotel haben, sind wir noch kurz was trinken gegangen. Am Dienstag bin ich nach der Uni zu meinen Eltern ins Hotel gefahren, wo als Überraschung meine Schwester auf mich gewartet, die es doch in ihrem Zeitplan untergekriegt hat mich hier zu besuchen. Abends waren wir dann noch im Pepito essen. Am Mittwoch waren wir nach der Uni am Strand und sind von da aus direkt in der Zanzi-Bar gewesen und haben dort zu Abend gegessen. Am Donnerstag hab ich dann leider meine Exkursion verschlafen und bin stattdessen mit meinen Eltern nach Ubud gefahren. Dort haben wir uns einen Affenwald, ein paar sehr schöne Reisterassen angeguckt und waren noch im Dirty-Duck Restaurant essen. Heute haben wir dann ausgeschlafen und sind dann wieder zum Strand um zu surfen. Gerade sind wir aus dem La Gita wiedergekommen, wo wir einen schönen Abend verbracht haben. Morgen früh geht es dann runter nach Uluwatu und nach Dreamland.

  • Rafting

    Bevor ich von einigen Leuten noch gelyncht werde, bringe ich meinen Blog mal auf den neuesten Stand. Eigentlich gibt es auch nicht so viel zu erzählen. Die letzte Woche musste ich meine erste Hausarbeit abgeben und die entsprechende Präsentation dazu halten. Deshalb war das letzte Wochenende arbeiten angesagt. Und dieses Wochenende sieht es nicht anders aus, am Mittwoch müssen wir nämlich schon die nächste Hausarbeit abgeben und auch wieder eine nette kleine Präsentation dazu halten.
    Ansonsten hatten wir diese Woche wieder eine Exkursion. Wir haben uns eine kleines traditionelles indonesisches Dorf angeguckt und im Anschluss noch wieder einen Tempel. Naja, das übliche halt.
    Gestern hatten unsere Sports-Team-Leute allerdings etwas sehr cooles für uns organisiert. Wir sind morgens früh in Kuta mit mehreren Bussen abgeholt worden und sind mit über 70 Leuten zum Rafting gefahren. Am Vortag hatten wir aus der Villa uns schon ordentlich mit Getränken eingedeckt, so dass die Hinfahrt schon echt lustig war. Dort angekommen mussten wir uns zu 4er-Gruppen zusammenfinden und haben dann Schwimmweste, Helm und Paddel bekommen. Nach einer kleinen Einweisung ging es dann in die Boote und ab auf den Fluss. Nach anfänglichen Wasserschlachten mit den anderen Booten konnten wir dann doch unsere Position behaupten und haben uns langsam den vorrausfahrenden Booten genährt. Unser 4er-Team hatte den inoffiziellen Spitznamen "Racer". Andy, Jana, Chrissie, ich und unser Guide haben etliche Boote auf dem Fluss hinter uns gelassen. Das ganze hat echt einen riesen Spass gemacht. In einer wunderschönen Kulisse mit etlichen Stromschnellen und das ganze dann ca. 2 Stunden lang. Unterwegs haben wir eine kleine Pause gemacht, wo wir dann Fotos unter einem Wasserfall machen konnten, bevor es dann weiterging. Zum Abschluss der Tour gab es dann noch einen Sprung mit dem Boot von einem ca. 4 m hohen Wasserfall und ein schönes Buffet.Danach ging es auch schon wieder heimwärts. Alles in allem war es eine super Sache, die allen viel Spass gemacht hat und das natürlich wiedermal zu einem Hammer-Preis. Bei umgerechnet ca. 15 Euro kann man da wohl echt nicht meckern. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an unser Sport-Team, die das ganze organisiert haben.
    Jetzt werde ich mich mal an meine Case Study begeben und zusehen, dass ich das ganze so schnell wie möglich fertig kriege, damit ich vielleicht noch etwas von dem Wochenende habe.

  • Stimmung im Keller

    Jetzt habe ich ja ein paar Tage schon nichts mehr von mir hören lassen. Leider geht es mir im Moment überhaupt nicht gut und bin deshalb ein wenig ausser Gefecht gesetzt. Durch die blöden Klimaanlagen bei uns in der Uni und in all den Geschäften habe ich mir Halsschmerzen eingefangen. Durch das Surfen hat sich, wie alle Surfer das schon selbst erlebt haben, das Meerwasser in meinen Nebenhöhlen gesammelt. Da wir hier ja wärme Gewässer haben, beinhaltet das zudem auch noch einiges an Bakterien, wodurch ich dann die komplette Nase bis in die Nebenhöhle zu hatte. Ganz klasse. Hinzu kamen noch leichte Ohrenschmerzen, was alles durch die verdammten Klimaanlagen verstärkt wurde. Ausserdem habe ich mir an meinem letzten Surftag noch das Board vor den Finger gehauen, so dass der 2 Tage lang weh tat und dick war. Dann habe ich mir auch noch das Knie aufgeschlagen, was jetzt richtig schön offen ist und anfängt zu eitern. Und heute morgen auf dem Weg zur Uni hat die Sonne schon so dermaßen geknallt, dass ich jetzt auch noch eine dicke Sonnenherpeslippe bekomme. Ist das nicht herrlich. In der 4. Woche auf Bali macht also so langsam mein Immunsystem schlapp. Aber ab jetzt kann es wohl nur noch wieder bergauf gehen. Das dumme ist nur, dass ich im Moment nichts machen kann. Mit der Lippe kann ich nicht in die Sonne, mit dem Knie kann ich nicht an den Strand und auch nicht ins Meer, vom Surfen mal ganz abgesehen. Und das ausgerechnet jetzt, wo wir langes Wochenende haben und ich die ganze Zeit weiter Surfen könnte. Naja, die anderen sind jetzt gerade alle am Strand und ich bin hier in der Villa geblieben und arbeite ein wenig. Müssen nächste Woche schon unser erstes Assignment abgeben. Nachdem wir gestern unsere 1. Stunde Finance hatten, haben wir heute auch direkt mal nen 2-stündigen Test darüber geschrieben. Das Uni-leben sollte man hier nicht unterschätzen.

    Jetzt kann ich das lange Wochenende zumindest dazu nutzen mein Assignment fertig zu machen und mich auszukurieren. Hoffe ich bin schnell wieder fit, dass ich wieder alles machen kann. Das drückt nämlich ganz schön auf die Stimmung. Meine Mitbewohnerin Chrissie ist auch leicht fertig, da sie sich einen richtig schönen Bali-Kiss zugezogen hat. Bali-Kiss werden Verbrennungen genannt, die man sich an den heissen Auspuffrohren der Roller zuzieht. Beim Absteigen vom Roller ist sie mit ihrer Wade an den Nachbarroller gekommen und hat sich da eine richtig schöne Verbrennung zugezogen.

    Das wars erstmal. Hoffe ich kann demnächst wieder über etwas positives berichten.

  • Day-Off

    What a night!!! Gestern wurde nach der anstrengenden Woche mit Uni und Exkursion erstmal wieder richtig die Bounty gerockt. Aber darauf will ich jetzt nicht näher eingehen :-)

    Heute morgen sind dann alle ziemlich verkatert aus ihren Betten gekrochen und wir haben kurz Frühstück eingeworfen bevor Jana, Andy, Nadine und ich dann runter zum Stand sind. Für Jana und Andy gab es erstmal ein wenig Unterricht im Surfen und die ersten Versuche auf dem Brett zu stehen. Nachdem ich mit meinen beiden Schülern fertig war, hab ich mir selber mein Board geschnappt und bin raus in die Wellen. Wie immer total klasse. War zwar nicht so hoch heute, aber es hat gereicht und richtig viel Spaß gemacht. Nach ein paar Stunden sind dann auch die anderen zu uns gestossen und haben sich auch Bretter organisiert. Zum Glück haben wir mit dem Brettverleiher nen Deal gemacht, dass wir noch zwei Liegen und nen Schirm zu den Brettern nehmen konnten, denn die Sonne hat hier wieder alles gegeben. Nach mehr oder weniger 6 Stunden surfen und einem Sonnenbrand auf dem Kopf sind wir dann zurück in die Villa, haben gerade gegenüber im Warung gegessen und gleich wird mit Till und Basti Abschied gefeiert. Mal schauen, wie sich der Abend so entwickelt :-)

    Morgen gehe ich dann endlich mal mit Basti zusammen in die Wellen. Wir wollen wohl nach Canggu rüber, allerdings muss ich morgen Tine und Chrissie auch noch Unterricht geben und das dann eher in Seminyak. Also läuft es morgen wohl auf 2 Sessions raus. Da muss ich mir wohl einiges an Sonnencreme einpacken :-)

  • Stoked / 1. Exkursion

    Gestern hatten wir als letzte Veranstaltung in der Uni unseren ersten Guest-lecturer: Manfred unseren Vermieter :-) Natürlich hatte Manfred wieder ganz lustige Geschichten auf Lager, so dass die Zeit schnell rumging, was natürlich in unserem Interesse war. Wir wollten nämlich unbedingt an den Strand. Pünktlich zum Uni-Ende zogen dann auch wieder die ersten Wolken auf, also haben wir überlegt, wo wir hinfahren und haben uns für Seminyak entschieden, was sich im Nachhinein als gute Entscheidung herausstellte. Am Strand angekommen, konnte ich es kaum erwarten endlich in die Wellen zu kommen. Während ich mich etwas warm gemacht habe und mich nochmal eingecremt habe, haben die anderen sich ihre Boards ausgeliehen. Und dann konnte es losgehen. Rausgepaddelt, erste Welle angestartet und direkt gestanden und dann schöne Parallelfahrt mit leichten Kurven bis fast vorne zum Strand. Einfach nur der Hammer!!! Und so ging es dann mehr oder weniger noch knapp 1,5 Stunden weiter. Was für eine Session.

    Zurück in der Villa musste ich mich dann ziemlich beeilen um noch pünktlich zu meinem ersten Gruppentreffen von unserem Empowerment zu kommen. Leider waren wir nur zu dritt, haben aber Nadine, meine Mitbewohnerin, getroffen und sind dann zu viert Essen gegangen und haben ein paar Sachen besprochen. Auf dem Weg zum Restaurant sah ich aus dem Bus vor uns nur plötlich einen Arm kommen, der ganz hektisch am winken war. Unsere beiden Mediziner Basti und Till waren zurück von den Gillis und hatten mich an meinem T-Shirt aus dem Bus erkannt. So ein Zufall. Nach der Besprechung bin ich dann auch direkt wieder mit Nadine zurück in die Villa um die Jungs zu begrüssen. Die Gillis stehen bei uns allen wohl auf dem Plan für den Break im Mai.

    Ich bin dann auch ziemlich früh ins Bett, da ich heute morgen als erster die Villa verlassen musste. Ich bin nämlich heute zum Tauchen gefahren, während die anderen aus der Villa alle zu einer Plantage gefahren sind. Und so sah mein Tagesplan aus: 5 Uhr aufstehen, kurz nach 6 Uhr Abfahrt an der Villa, 6.45 Uhr Treffen unten in Kuta auf dem Busparkplatz und um 7 Uhr Abfahrt Richtung Tambelon. Da alle noch etwas kaputt waren, nutzten die meisten die 2,5 Stunden Fahrt dorthin um noch ein wenig Schlaf nachzuholen. Dort angekommen haben wir dann erstmal eine kleine Präsentation bekommen, was das Marketing dieses Tauch-Hotels & Spa angeht. Welches die Alleinstellungsmerkmale sind und was sich in den letzten Jahren alles so verändert hat an dem Hotel. Wir sind ja schließlich auf einer Uni-Exkursion für BWLer :-) da muss man sich dann auch so etwas anhören. danach gab es dann eine kleine Einweisung ins Tauchen und natürlich, was unsere Aufgabe ist, was die Aufgabe unseres Guides ist und was uns im schlimmsten Fall passieren kann. Nun gut, nach dem Anlegen der Ausrüstung sind wir dann in 8er Gruppen ins Wasser und haben uns dass Riff direkt vor dem Hotel angeguckt. Die Tauchzeit lag bei 20 Minuten für jeden und die Gruppen, die schon fertig waren, konnten zurück an den Pool und sich noch etwas sonnen. Im Anschluss gab es noch ein Mittagessen und eine kleine Führung durch die verschiedenen Zimmer des Hotels, bevor es dann weiter zum Fledermaustempel ging. Wir waren mit unseren Bussen noch nicht ganz dort angekommen, da hatten uns schon die Touristenjäger entdeckt und liefen dem Bus mit ihren Sarongs und Ketten hinterher. Der Weg vom Bus bis zum Tempel glich einem leichten Überlebenskampf. Hatte man diese erste Hürde genommen,  wartete dann am Tempel die zweite Angrifflinie der Touristenjäger, die einem als Willkommensgeschenk eine Kette überreichte, natürlich "for free". Dazu muss man wissen, dass es in Indonesien nichts "for free" gibt, sondern dass man mit Annahme der Kette quasi schon fast einen mündlichen Vertrag eingeht, später bei der gleichen Dame Postkarten von dem Tempel zu kaufen.

    Der Fledermaustempel war jetzt nicht so berauschend, aber ein wenig Kultur gehört ja auch dazu, und nicht immer nur die Trinkkultur :-) Der Temel war direkt vor einer Fledermaushöhle erbaut worden, in die man auch hineingucken konnte und auch sehr viele Fledermäuse sehen konnte. Was den Mädels natürlich direkt als erstes auffiel, war der herrliche Geruch von Fledermauskacke. Zurück am Ausgang des Tempels trauten die ersten sich noch nicht so richtig raus, den es ging ja wieder zurück durch das Kriegsgebiet. Anhand der Ketten, die die Damen ja zuvor als "for free" und "welcome-present" verteilt hatten, konnten sie direkt ihre Opfer identifizieren und warfen sich sofort mit Postkarten bewaffnet auf sie. Das war genug Ablenkung für die anderen um strammen Schrittes Richtung Bus zu laufen. Man muss das ganze einfach mit Humor nehmen. Einige von uns haben dort auch ein wenig Geld gelassen. Für uns sind es ja wirklich nur ein paar Cent, für diese Frauen ist es aber ein grosser Teil ihres Einkommens um ihre Familie zu ernähren. So konnten wir dann auch mit ruhigem Gewissen wieder unsere Heimfahrt antreten. Jetzt bin ich gerade oben in meinem Zimmer und eigentlich ziemlich kaputt, aber gleich geht es nochmal los in die City. Sind ja schließlich die letzten beiden Abende mit Basti und Till. Da wird nochmal ein wenig gefeiert. Und morgen früh geht es dann wieder nach Canggu zum Surfen.

  • Die ersten Tage Uni

    Gestern hatten wir unseren ersten Tag an dem Campus in Jimbaran. Für uns hieß es also um 6 Uhr aufstehen, damit wir dann pünktlich um 7 Uhr losfahren konnten und um ca. halb 8 an dem Campus waren. Zunächst gab es wieder ein paar Begrüßungsworte der Verantwortlichen des Studienprogramms und im Anschluss eine kleine Führung über den Campus, den wir aber nie wieder sehen werden, da wir an dem Campus in Denpasar Unterricht haben. Da fragt man sich dann schon, warum die uns dann diesen Campus zeigen. Zu Mittag sind wir dann mit Bussen in die Eco Lodge der Uni gefahren, wo es dann ein kleines Buffet gab. Natürlich war der Bus voll-klimatisiert und auf allerneustem Stand :-) Scherz!!! Im Bus hab ich mir direkt das Handtuch von einem Kommilitonen geschnappt und versucht einen Aufguss zu machen. Bevor es zum Essen ging, haben wir uns noch kurz das Studentenwohnheim angeguckt. Sollte sich irgendein Student nochmal über seine kleine oder dreckige Studentenbude beschweren, weiß er glaube ich nicht, wie gut er es im Vergleich zu den indonesischen Studenten hat. Ich hoffe ich finde bei den anderen noch ein paar Fotos, die ich dann hier reinstelle.

    Zurück am Campus gab es noch wieder etliches Organisatorisches, wie zum Beispiel das Empowerment, wo ich die glückliche Aufgabe der Documentation zugeteilt bekommen habe. Mittlerweile waren alle schon etwas angeschlagen von dem harten Tag und so konnten wir uns zwischendurch damit ablenken unsere Kommilitonen und einen unserer Professoren beim Schlafen zu beobachten. Pünktlich zum Veranstaltungsende, als wir uns gerade auf unsere Roller schwingen wollten, fing es natürlich fürchterlich an zu regnen. Timing. Wir haben zwar ein paar Minuten gewartet und gehofft, dass es wieder abklingen würde, aber dann mussten wir doch in den sauren Apfel beissen. In der Villa angekommen, nass bis auf die Unterhose, haben wir uns dann schnell umgezogen und eine Kleinigkeit gegessen. Abends haben wir auch nur noch gemütlich zusammengesessen und unsere Unterlagen für das Bildungsministerium fertig gemacht, die wir heute abgeben mussten.

    Trotz dessen, dass wir alle gestern sehr früh ins Bett sind, fiel uns das Aufstehen heute doch etwas schwerer als gestern. Egal, pünktliche Abfahrt um kurz nach 7 Uhr und auf nach Denpasar.

    Unsere Klassenzimmer sind echt der Hammer. Zumindest kommt man sich ein bisschen näher. Die etwas Größeren unter uns sitzen nämlich fast Schulter an Schulter und es ist so eng, dass man überhaupt nicht mehr an die Tasche kommt um vielleicht noch ein Buch herauszuholen oder etwas anderes. Außerdem sind unsere Schreibtische vorne geschlossen, so dass das mit den Beine ausstrecken auch flach fällt. Glück für diejenigen, die kurze Beine haben, was auf mich ja dann doch leider nicht zutrifft.

    Der Unterricht war noch etwas durchwachsen. Wir hatten heute 2 Stunden Bahasa, 1,5 Stunden Marketing, 1 Stunde Economy und 1 Stunde History. Teilweise muss man sich noch an den starken Akzent der Professoren gewöhnen. Mal schauen, wie es so weiter geht.

    Nach der Uni haben wir dann noch Klassenweise direkt schon das Absolventenbild gemacht, mit allem, was dazu gehört. Fotos werde ich auch noch hochladen. Das Abschlussfoto wurde jetzt schon geschossen, weil Prof. Passon übermorgen wieder zurück nach Deutschland fliegt um wieder in Dortmund zu unterrichten.

    Nach der Uni sind wir direkt zurück zur Villa gefahren, weil wir ja noch nach Canggu zum Surfen wollten, was sich dann aber auch wieder von alleine erledigt hatte. Gerade als ich meine Boardshorts angezogen hatte, fing es an wie aus Eimern zu schütten. Jaja, die Regenzeit macht mir nen richtig schönen Strich durch meine Rechnung. Somit war der Tag dann mehr oder weniger gelaufen. Chrissie und ich haben noch etwas Bahasa gelernt und jetzt gleich werde ich noch kurz nach Kuta runterfahren und mir ein Hotel für meine Eltern angucken und dann gibt es noch was zu Essen. Hausaufgaben muss ich später auch noch machen. Hoffe wir kommen morgen endlich wieder zum Surfen.

  • Welcome Party

    Gestern ging es für uns schon relativ früh los nach Jimbaran. Um 13 Uhr hat Kumang die eine Hälfte von uns ins Auto geladen, die anderen sind mit dem Taxi hinterher. Am Strand angekommen haben Andy, Jana und ich uns erstmal ein kleines Restaurant gesucht, wo wir dann zu Mittag gegessen haben. Unsere Wahl fiel auf das Cafe Langsam :-)

    Danach sind wir zu den anderen in das Restaurant, wo unsere Party stattfinden sollte. Mittlerweile waren auch schon etliche andere dort eingetrudelt. Nachdem wir dann alle einen traditionellen Kopfschmuck umgebunden bekommen haben, sind wir zum Strand runter und haben uns schon mal einen Platz unter einem der Zelte gesichert. Zu Anfang hat uns Prof. Passon uns dann etwas zu der Entwicklung Balis in den letzten 20 Jahren erzählt und wie es zu dem Studienprogramm gekommen ist. Im Anschluss gab es dann eine Vorstellungsrunde, bei der jeder nach vorne musste und kurz etwas über sich erzählen sollte. Bei knapp 150 Studenten hat es zum einen sehr lange gedauert und wurde nach den ersten 50 dann doch sehr langweilig, weil jeder mehr oder weniger das gleich erzählt hat und man sich eh nicht alles behalten konnte. Aber auch diesen Punkt auf der Agenda hatten wir irgendwann hinter uns. Durch Spielkarten wurde dann ausgelost wer mit wem an einem Tisch beim Essen sitzen sollte. Zu Essen sollte es Red Snapper geben, der laut Prof. Passons eigener Aussage wohl wenig Gräten haben sollte. Naja, der gute Mann hat wohl noch keinen Fisch mit wirklich wenig Gräten gegessen. Zum Glück gab es ja aber auch noch Muscheln und Shrimps. Und beim Essen natürlich jede Menge Arak mit Zitronensaft und Zuckerwasser zum Selbermischen, serviert in einer jungen Kokosnuss. Ihr könnt euch ja bestimmt vorstellen, wie das wieder geendet hat. Richtig, nachdem wir am Strand alles leer getrunken haben, sind wir mit dem Taxi weiter ins Bounty :-) Zuvor sind wir mit unseren Kokosnüssen aber noch zu McDonalds und haben dort versucht die Dinger wieder mit Arak auffüllen zu lassen. Hat irgendwie nicht so ganz geklappt. Im Bounty haben mein Rettungsschwimmer-Kollege Tobi und ich auf der Tanzfläche dann alles gegeben, was sich heute mit leichtem Muskelkater in den Beinen bemerkbar macht. Heute ist nochmal etwas Erholung von gestern angesagt, bevor es dann morgen mit unserem ersten Uni-Tag losgeht.

  • Pssst...Silent Day/ Canggu Beach

    Vor 2 Tagen hatten wir ja unseren Silent Day und haben tagsüber die ganze Zeit am Pool rumgelungert. Und nach ein paar Arschbomben haben dann auch wirklich alle versucht so leise wie möglich zu sein, weil sich der Gehilfe vom Dorfsheriff mit seinem Walkie-Talkie direkt gegenüber positioniert hat. Zum frühen Abend hin haben wir dann angefangen unsere Spaghetti mit Shrimps zu machen. Sehr lustig, im dunkeln kochen. Aber es hat trotzdem geschmeckt :-) An dieser Stelle möchte ich mich vielmals bei meiner Mutter für ihre "Grubenlampe" bedanken.

    Dadurch, dass wir ja kein Licht anhaben durften, hatten wir um 22 Uhr auch schon das Gefühl, dass wir 3 Uhr morgens hätten. Aber so ging unser Silent-Day dann auch irgendwann vorbei und wir haben ihn ohne grössere Probleme überstanden.

    Gestern sind wir mal wieder an den Strand gefahren. Diesmal nach Canggu. Natürlich war es heiß wie immer und alle hatten etwas Probleme mit dem eincremen nachzukommen. Der grösste Teil von uns hat es dann auch nicht ganz geschafft, so dass wir jetzt mit Sonnenbrand rumlaufen. Ganz übel hatte es Chrissie erwischt, der ich dann meine Lycrashirt gegeben habe, dass ich zum Glück mithatte. Zurück in der Villa gab es dann erstmal eine Tschamba-Fii-Behandlung. Auch an dieser Stelle nochmal vielen Dank nach Deutschland für die gut ausgestatete Reiseapotheke.

    Gestern abend haben wir ein wenig den Abschied von unseren Medizinern gefeiert und waren mal wieder im Bounty auf 1-2 Bombas. Danach gab es dann noch eine Double-Cheddar-Cheeseburger bei dem ich beinahe Maulsperre bekomme hätte und dann sind wir wieder in die Villa.

    Jetzt bin ich gerade aufgestanden und noch etwas angeschlagen von gestern und bin am überlegen, wie ich mein Board von Kuta hier in unsere Villa bekomme. Hoffentlich hat Kumang gleich Zeit und fährt mal eben mit mir. Und dann kann es endlich losgehen mit dem Surfen. Endlich!!!!

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