Turtle Island/ Uluwatu/ Jimbaran

Am Samstag hatten meine Eltern sich wieder einen Fahrer gemietet und wir wollten ein wenig die Insel erkunden. Eigentlich war geplant morgens nach Uluwatu zu fahren und auf dem Rückweg nach Dreamland und dort einen Strandtag zu verbringen. Leider bin ich irgendwo auf dem Weg nach Dreamland runter in einen Nagel gefahren und hatte somit einen Platten. Zum Glück gab es 100m weiter eine kleine Werkstatt, in der Oma und Opa mir dann innerhalb von einer halben Stunde für keine 10€ meinen Reifen repariert haben. Das war natürlich ein gelungener Start für unsere Tour, aber wir haben es alle locker genommen und ein bisschen lustig war es ja auch. Bei diesem kleinen Stop haben wir uns dann überlegt, einen kleine Abstecher nach Nusa Dua zu machen und dort mit einem Glassbodenboot nach Turtle Island zu fahren und dort etwas zu schnorcheln. Leider sind wir dabei mal so richtig schön auf die Nase gefallen. Turtle Island hieß nämlich nicht, dass man dort mit Schildkröten schwimmen kann oder sie dort beobachten kann, sondern dass man mit einem kleinen Boot auf die Insel gebracht wird, wo man dann in einen kleinen Möchtegern-Zoo kommt, wo Schildkröten in einem großen Käfig oder in kleinen Becken gehalten werden. Dazu gab es dann noch einen Python, dem man den Mund zugebunden hat, eine Eule, ein Adler, zwei Warane, die in viel zu kleinen Käfigen gehalten wurden und zwei Affen, die mit einer 1m-langen Kette einfach an Pflog gebunden waren. Das ist schon echt traurig so etwas zu sehen. Die Stimmung war zumindest erstmal im Keller, was der Betreiber des Zoos auch mal direkt zu spüren bekommen hat. Wir sind dann auch relativ schnell wieder von der Insel weg und zum Schnorcheln gefahren. Danach ging es dann weiter zum Tempel nach Uluwatu, in dem auch wieder viele Affen zu Hause sind. Bevor wir den Tempel betreten haben, mussten wir uns allerdings noch etwas preparieren und alle losen Gegenstände vom Körper entfernen. Die Affen in dem Tempel sind nämlich die grössten Taschendiebe, die es wohl auf der ganzen Insel gibt. Die anderen Touristen wussten dies wohl leider nicht, was sehr zu unserer Belustigung beigetragen hat. Kappen, Brillen, Ohrringe und Haarreifen/-gummis sind sehr beliebte Beute-Objekte. Und besonders lustig ist es dann, wenn die Leute versuchen ihre Sachen von den Affen wiederzubekommen. Manchmal klappt es, wenn man ihnen etwas zu Essen hinwirft, dann verlieren sie meist das Interesse an dem gerade gestohlenen Objekt. Der Tempel ist direkt an einer Steilküste gelegen und die Aussicht, die sich einem von dort bietet ist einfach nur der Hammer. Von oben kann man dann sehr schön die Welle beobachten, die sich an diesem Tag ganz klar abgezeichnet hat und richtig gelaufen ist. Einziges Mankko war das Riff, auf dem ich wahrscheinlich gelandet wäre :-)

Nach Uluwatu haben wir uns dann beeilt um noch schnell nach Jimbaran zu kommen und dort in einem Fischrestaurant den Sonnenuntergang zu geniessen. Das ist der gleiche Strand, an dem wir schon unsere Welcome-Party gefeiert haben. Zunächst konnten wir uns unser Essen vorne an der Küche direkt aussuchen und bestimmen, wieviel Fisch wir wollten, bevor eine 4-köpfige Band dann direkt vor unserem Tisch für uns gespielt hat. Das hat wollen allen Beteiligten sehr gut gefallen und die Band war richtig gut. Nach diesem richtig schönen Dinner sind wir dann nach Hause und beim DVD-gucken eingeschlafen.

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